Italien
Jede Menge Regen
24. November 2014
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Nachdem wir einen sonnigen Tag in Venedig hatten folgen einige Regentage. Ist aber gar nicht so schlimm, bisher hatten wir echt tolles Wetter und für nächsten Tage haben wir sowieso geplant uns etwas auszuruhen in unserem Bungalow auf 5qm – super. In der Zeit hab ich sogar gelernt wie man Socken stopft!
Am 8.11 geht es dann weiter. Wie immer nach einer kleinen Pause freuen wir uns, wieder auf den Rädern zu sitzen. Bevor es wirklich losgeht müssen wir noch beim Campingplatz auschecken, da treffen wir zum ersten Mal andere Radreisende: Ein Paar aus Brasilien, seid anderthalb Jahren unterwegs. Heute ist ihr letzter Tag denn von Venedig fahren sie mit dem Schiff zurück in die Heimat. Die Beiden sind tatsächlich nur mit kleinen Klapprädern unterwegs und jeder hat nur einen Rucksack – wow, Tim und ich sollten an unserem Gepäck arbeiten! Aber wie? Wir brauchen doch alles.
Dann brechen wir im strömenden Regen auf und müssen einen kleinen Umweg fahren, da eine Brücke, die wir benutzen wollten, leider durch die Unwetter zerstört wurde.
Einen Tag später: Immer noch Regen. Eine Straße ist wegen Bauarbeiten gesperrt, es heißt mal wieder Routenänderung: Wir schlagen einen Feldweg ein, was sich bald als großer Fehler herausstellt. Der Weg wurde von dem seit bereits tagelang anhaltenden Regen nicht verschont, eine einzige Schlammrutsche die sich langsam zu einem Fluss entwickelt. Tapfer schlagen wir uns durch, müssen dann aber doch aufgeben und umdrehen als der Weg/Fluss sich zu einem See entwickelt. Keine Chance die Räder da durch zu schieben. Zum einen zu tief und zum anderem ist es schon jetzt kaum noch möglich durch den Matsch zu schieben, da die schweren Räder darinnen versinken. Zurück auf der asphaltierten Straße angekommen sind wir und besonders unsere Schuhe ziemlich durchnässt.
Zum Glück kommen wir die nächsten Tage immer trocken unter. Und wir haben großartige Gastgeber: Stephano, der uns lecker bekocht, dann Luca und Marco die uns ebenfalls ein tolles Abendessen servieren und uns dazu noch jede Menge Tipps für die Weiterfahrt geben sowie einen Freund in Triest kontaktieren, damit wir bei ihm unterkommen können. Bei Enrico in Triest dürfen wir dann 3 Tage bleiben. Wow, soviel Gastfreundschaft und Herzlichkeit von allen. Wir haben uns überall sehr wohl und willkommen gefühlt: Vielen, vielen Dank!
Ein Highlight, neben den lieben Menschen denen wir begegnet sind: Das Erreichen des Mittelmeers. Bei Sonnenschein fahren wir auf einer schönen Promenade entlang und können einfach alles genießen.
Triest hat uns auch sehr gefallen, auch wenn wir natürlich nur einen Bruchteil gesehen haben. Besonders beeindruckend war der Besuch der Grotta Gigante, die größte Schauhöhle der Welt. Wir hatten die Höhle mit der Führerin ganz allein und Tim konnte seine tausend Fragen direkt loswerden. Immer wieder freuen wir uns, das wir nicht in der Touristenzeit unterwegs sind.
Nach Triest erreichen wir dann schnell die slowenische Grenze und freuen uns auf unser nächstes Reiseland.

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Karina lernt Socken stopfen

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Stephano

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Bei Marko und Luca mit Hamid und Genni

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Grotta Gigante

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Bei Enrico

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Triest

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