Georgien
Georgien – von Tiflis zur Grenze
12. März 2015
0

Iranvisum!

Juhuuu! Nach insgesamt sechs Gängen zur Iranischen Botschaft haben wir nun endlich die Erlaubnis, einreisen zu dürfen. Wir sind sehr glücklich und um einige Erfahrungen in Sachen Visa reicher. Wir werden unsere Visa Erfahrungen nach und nach hier beschreiben.

Unser erstes Visum

Unser erstes Visum

Zwei Tage vor der Abreise aus Tiflis werde ich an der Kasse eines Supermarktes von einer Frau angesprochen: „Bist du Deutsche?“. Ich erschrecke ein wenig. Ich hab doch kein einziges Wort gesagt, woher um alles in der Welt??? Frauke, so heißt die junge Frau aus Frankfurt, hat meine Visakarte im Portemonnaie gesehen und mich daran erkannt. Deduktion a la Sherlock Holmes! Wir unterhalten uns noch etwas und werden spontan zum Abendessen eingeladen. Am nächsten Abend sitzen wir bei Frauke, ihrem Mann Jochem und dem kleinen Tomke beim Abendessen zusammen und tauschen spannende Geschichten aus. Jochem arbeitet bei der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit). Zuvor waren die beiden einige Jahre für die GIZ in der Mongolei. Die beiden haben viele interessante und lustige Geschichten zu erzählen. Ein toller Abend. Vielen, vielen Dank euch beiden!

Wir haben unseren bisher längsten Aufenthalt innerhalb einer Stadt sehr gemütlich im Hotel KARTLI von Rainer Kaufmann verbracht. Das angeschlossene Restaurant wird mit viel Liebe zum Detail betrieben. Lustig, dass wir die besten Pizzen unserer Reise ausgerechnet in Tiflis essen. Mit unseren Freunden Binh und Alessio werden wir eines Abends im Restaurant mit traditionell georgischem Essen verwöhnt. Es war einfach unfassbar lecker und unfassbar viel.

Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für all die tollen Tips und die Hilfe bedanken. Allen Reisenden aus Deutschland sei das Hotel Kartli in Tiflis empfohlen. Rainer kennt jeden Stein in Georgien und gibt sein Wissen sehr gerne weiter.

Nach 12 Tagen in Tifilis geht unsere Reise am 6. März endlich weiter. Zur Grenze nach Amenien ist es nicht weit und wir sind nur noch eine Nacht in Georgien. Wir finden einen perfekten Zeltplatz in wunderschöner Natur und genießen so Georgien noch einmal in vollen Zügen. Ich schlafe mit Wolfsgeheul in den Ohren ein. Tim hört noch geraschel vorm Zelt schläft dann aber auch schnell ein. Am nächsten Morgen befindet sich die Abfalltüte, die wir zur Sicherheit in einiger Entfernung vom Zelt deponiert hatten, 100Meter weiter und zerfetzt in der Landschaft. In vielleicht 300 Meter Entfernung sehen wir eine Bewegung. Schnell wird das Fernglas herausgeholt. Und tatsächlich: Dort laufen zwei Wölfe. Wow, ganz schön grosse Tiere. Nachdem wir sie nun zum ersten Mal live in der Natur gesehen haben, sind wir froh, dass Wölfe normalerweise recht scheue Tiere sind.

Bei bestem Wetter fahren wir die letzten 15 Kilometer zur armenischen Grenze und sind sehr gespannt, was uns dort erwartet.

About author

Karina

related items

/ you may check this items as well

Georgienvideo

read more

Georgien – Von Batumi nach Tiflis

read more

There are 0 comments