Slowenien
Ein Tag Slowenien – viel zu kurz!
24. November 2014
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Am 13.11.14 brechen wir bei wieder tollem Wetter in Triest auf und passieren unsere nächste Grenze: Slowenien! Super Radwege, gemütliche, kleine Hafenstädtchen, tolle Promenaden am Meer und was sofort auffällt: Seitdem wir Italien verlassen haben können wir uns wieder ohne Probleme auf englisch verständigen. Da die Campingplätze alle geschlossen sind, heißt es wieder wild campen. Das ist allerdings so richtig nicht erlaubt. Wir finden allerdings einen wunderschönen Platz auf einer Steilklippe, von der Straße nicht einsehbar mit grandiosem Panorama auf das Meer. Der Platz scheint perfekt. Das Zelt wird aufgeschlagen und beim anschließendem Abendessen bestaunen wir den schönen Sonnenuntergang. Dabei bleiben wir allerdings nicht allein. Immer wieder kommen Spaziergänger vorbei oder Autos halten um die Aussicht zu genießen. Wir scheinen also nicht die Einzigen zu sein, die diesen Ort „kennen“. Tim und ich gehen mal wieder um 19:00 Uhr schlafen und hören immer wieder Leute kommen und gehen. Gegen 22:00 Uhr werden wir jäh aus dem Tiefschlaf gerissen. Ein Auto hält direkt vor unserem Zelt, Scheinwerfer blenden uns. Zwei Männer mit Taschenlampe kommen auf unser Zelt zu. „Policia“ hören wir sie dann sagen und noch irgendwas auf slowenisch. Wir sind erstmal erleichtert, dass es „nur“ die Polizei ist, sind dann aber natürlich auch ein bisschen aufgeregt. „Gibts jetzt Ärger?“ Wir ziehen uns Klamotten an und kommen nach einer gefühlten Ewigkeit – die Polizisten wurden schon etwas ungeduldig „Where is the door?“ – aus dem Zelt gekrochen. Wir erzählen kurz unsere Geschichte, müssen dann noch unser Pässe zeigen (welche aus den Taschen zu kramen erneut eine Ewigkeit dauert), dann fahren die Polizisten, die wirklich sehr nett waren, wieder ab. Puh!
Tim und ich legen uns wieder hin, werden aber, gerade nachdem wir wieder fest eingeschlafen waren, erneut geweckt. Wir hören Schritte auf unser Zelt zukommen, eine Taschenlampe ist auf uns gerichtet. Dieses Mal ist es der Besitzer des Grundstücks. Es ist nur eine kurze Unterhaltung in der uns der Mann zu verstehen gibt, dass er nicht erfreut ist das wir hier zelten und das wir morgen verschwinden sollen. Dann geht er wieder. Hmm. Schade. Aber was für eine aufregende Nacht. Am morgen gehts weiter und wir verlassen, wie versprochen nicht nur den Platz sondern sogar das Land;). Ein Tag Slowenien ist definitiv zu wenig, wir müssen unbedingt mal wieder kommen!

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Nicht ganz stöhrungsfreier aber schöner Platz

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Hafen

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Grenze

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Karina

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